Leitfaden / Integration

CRM- und ERP-Integration: Daten, Zustände und Verantwortung vor der Schnittstelle klären.

Eine Integration verbindet nicht nur Systeme. Sie verbindet Verantwortlichkeiten, Datenbedeutungen und den Umgang mit Fehlern.

15-Minuten-Prozess-Fit prüfen
01

Mit einem fachlichen Ereignis starten.

Wählen Sie einen konkreten Auslöser: etwa „qualifizierter Auftrag wird freigegeben“. Dann lässt sich klären, welche Daten nötig sind, welches System führt und was geschehen darf, wenn Information fehlt.

  • Auslöser, Vorbedingungen und Zielzustand definieren.
  • Führendes System pro Datenobjekt benennen.
  • Feldmapping mit fachlicher Bedeutung dokumentieren.
02

Fehler und Dubletten einplanen.

Eine Schnittstelle muss nicht nur den Erfolgsfall kennen. Fehlende Daten, doppelte Ereignisse und nicht erreichbare Systeme brauchen einen Status, einen Eigentümer und eine sichere Wiederaufnahme.

  • Eindeutige Identitäten und Dublettenregeln festlegen.
  • Erfolg, Fehler und unbekannten Zustand unterscheiden.
  • Wiederholung nur kontrolliert und nachvollziehbar erlauben.
03

Datenschutz und Betrieb mitbauen.

Prüfen Sie je Übergabe Zweck, Berechtigung und notwendige Datenfelder. Für den Betrieb gehören Monitoring, Änderungsprozess und eine fachliche Kontaktperson zum Umfang.

  • Berechtigungen und Secrets minimal halten.
  • Änderungen mit Test und Freigabe ausrollen.
  • Protokolle ohne unnötige Personendaten gestalten.

Kurze Antworten

Reicht eine API-Dokumentation für die Planung?

Nein. Sie beschreibt technische Möglichkeiten, aber nicht die fachliche Datenverantwortung, Fehlerbehandlung oder Betriebsprozesse.

Welcher Prozess eignet sich als Start?

Ein abgegrenzter, häufiger Vorgang mit klarer fachlicher Verantwortung und wenigen Systemabhängigkeiten.

Quellen und Einordnung

Die Hinweise ersetzen keine Rechts-, Sicherheits- oder Fachberatung. Die folgenden Primärquellen dienen der Einordnung.